Die rasante Verbreitung von Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendungen hat die Unternehmenslandschaft grundlegend verändert. Unternehmen nutzen mittlerweile durchschnittlich 371 SaaS-Anwendungen – ein Anstieg von 32 % seit 2021. Diese Tools sind unverzichtbar geworden, um Arbeitsabläufe zu optimieren und die Produktivität zu steigern. Dieser Anstieg der SaaS-Nutzung bringt jedoch auch ein komplexes Netz von Sicherheitsrisiken mit sich, das von Datenverlust bis hin zu Kontoübernahmen reicht. Herkömmliche Cloud Access Security Broker (CASB)-Lösungen, einst der Eckpfeiler der SaaS-Governance, haben Schwierigkeiten, mit diesen sich entwickelnden Bedrohungen Schritt zu halten. Hier kommt LayerX ins Spiel: ein browserbasierter Ansatz, der SaaS-Sicherheit neu definiert, indem er die inhärenten Schwachstellen älterer Lösungen behebt.

Die SaaS-Sicherheitslandschaft: Sanktionierte vs. Schatten-Apps

SaaS-Anwendungen lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

  1. Genehmigte Apps: Diese Apps werden von IT- oder Sicherheitsteams genehmigt und verwaltet, speichern Unternehmensdaten und werden normalerweise über Single Sign-On (SSO)-Lösungen aufgerufen.
  2. Nicht genehmigte Apps (Shadow SaaS): Diese Apps werden ohne Genehmigung der IT-Abteilung verwendet und bleiben oft unbemerkt, wodurch Unternehmen Risiken wie Datenlecks und Diebstahl von Anmeldeinformationen ausgesetzt sind.

Beide Kategorien stellen besondere Herausforderungen dar. Während genehmigte Apps anfällig für böswilligen Zugriff und Privilegienerweiterung sind, bergen Schatten-Apps das Risiko einer unbeabsichtigten Datenfreigabe und des Missbrauchs von Anmeldeinformationen. Die Komplexität des Managements dieser Risiken für genehmigte und nicht genehmigte Apps unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenderen Sicherheitslösung.


Warum herkömmliche CASB-Lösungen nicht ausreichen

CASB-Lösungen basieren auf drei Kernarchitekturen – Forward-Proxy, Reverse-Proxy und API-Zugriff –, um SaaS-Umgebungen zu sichern. Jede dieser Architekturen hat zwar ihre Vorteile, bietet aber insgesamt keine Echtzeit-Transparenz und detaillierte Kontrolle über Benutzeraktivitäten:

  1. Weiterleitungs-Proxy: Beschränkt auf Datenverkehr von verwalteten Geräten, nicht verwaltete Geräte bleiben ungeschützt.
  2. Reverse-Proxy: Wirksam für genehmigte Apps, kann aber Shadow SaaS nicht adressieren.
  3. API-Zugriff: Bietet rückwirkende Sichtbarkeit, aber es fehlen Möglichkeiten zur Durchsetzung in Echtzeit.

Diese Einschränkungen führen zu kritischen Schwachstellen, insbesondere bei nicht verwalteten Geräten oder nicht genehmigten Apps. Die Unfähigkeit, Benutzeraktivitäten in Apps zu überwachen oder Richtlinien in Echtzeit durchzusetzen, setzt Unternehmen erheblichen Risiken aus.

Der Paradigmenwechsel: Nutzung des Browsers als Sicherheitskontrollpunkt

LayerX verfolgt einen anderen Ansatz und positioniert den Browser als zentrale Kontrollstelle für die SaaS-Sicherheit. Da die meisten SaaS-Interaktionen im Browser stattfinden, dient er als idealer Ausgangspunkt für die Überwachung und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien. Im Gegensatz zu CASB-Lösungen, die durch ihre Architektur eingeschränkt sind, arbeitet LayerX direkt in der Browserumgebung und bietet so beispiellose Transparenz und Kontrolle.

Hauptvorteile der browserbasierten Sicherheit

  1. Umfassende Abdeckung:
    • Schützt sowohl genehmigte als auch nicht genehmigte Apps.
    • Schützt verwaltete und nicht verwaltete Geräte gleichermaßen.
  2. Echtzeit-Sichtbarkeit:
    • Verfolgt alle Benutzeraktivitäten innerhalb von SaaS-Anwendungen.
    • Erkennt anomales Verhalten, das auf böswillige Absichten hindeutet.
  3. Granulare Durchsetzung:
    • Blockiert riskante Aktionen wie nicht autorisierte Downloads oder Uploads.
    • Verhindert die Wiederverwendung von Passwörtern für private und geschäftliche Konten.
  4. Nahtlose Integration:
    • Funktioniert als Browsererweiterung ohne Auswirkungen auf das Benutzererlebnis.
    • Integriert sich mit Identitätsanbietern (IdPs) für erweiterte Authentifizierungskontrollen.


Dieser Vergleich unterstreicht die Fähigkeit von LayerX, Lücken zu schließen, die CASB-Lösungen hinterlassen, und gleichzeitig einen rationaleren und effektiveren Ansatz für die SaaS-Governance anzubieten.

Wie LayerX Ihr SaaS-Ökosystem sichert

LayerX bietet End-to-End-Schutz durch die direkte Einbettung der Sicherheit in den Browser:

  1. Sichtbarkeit über alle Apps hinweg:
    • Erkennt jede verwendete SaaS-Anwendung, einschließlich Schatten-Apps.
    • Überwacht alle Benutzeraktivitäten und Dateninteraktionen in Echtzeit.
  2. Adaptive Risikominderung:
    • Identifiziert verdächtiges Verhalten wie Massendownloads oder Rechteausweitungen.
    • Erzwingt maßgeschneiderte Richtlinien basierend auf Benutzeridentität, Gerätestatus und Aktivitätskontext.
  3. Agentenlose Bereitstellung:
    • Macht komplexe Integrationen oder zusätzliche Infrastruktur überflüssig.
    • Bietet einheitliche Sichtbarkeit und Kontrolle über alle Geräte hinweg.
  4. Unüberwindbare Sicherheit:
    • Stellt sicher, dass nur autorisierte Benutzer auf vertrauliche Anwendungen zugreifen können.
    • Blockiert den Zugriff von allen Geräten, auf denen LayerX nicht installiert ist.

Fazit: Die Zukunft der SaaS-Sicherheit ist browserbasiert

Die Einschränkungen herkömmlicher CASB-Lösungen erfordern einen neuen Ansatz zur Sicherung moderner SaaS-Umgebungen. LayerX nutzt den Browser als zentrale Steuerungsstelle und bietet eine umfassendere Echtzeitlösung, die sowohl genehmigte als auch Schatten-SaaS-Risiken adressiert, ohne die Benutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen. Mit erweiterter Transparenz, granularen Durchsetzungsmöglichkeiten und einem nahtlosen Bereitstellungsmodell setzt LayerX einen neuen Standard für die SaaS-Sicherheits-Governance.

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